Infanterie eingraben & befestigte Stellungen – Taktik-Guide für Pioniere
In der Welt von BattleTech Alpha Strike ist Infanterie auf dem offenen Feld oft extrem verwundbar. Doch erfahrene Kommandanten wissen, dass ihre Soldaten keineswegs hilflos sind. Eine der effektivsten Methoden, um Truppen zu schützen, ist das Eingraben (Digging In) oder – für Spezialisten – das Errichten von befestigten Stellungen (Fortified Positions).
In diesem Beitrag erkläre ich euch im Detail, wie diese Regeln funktionieren und wie ihr eure Stellung haltet.

Wer darf sich eingraben?
Nicht jede Einheit kann einfach Schützengräben ausheben. Die Standard-Regel für das Eingraben ist spezifisch für konventionelle Infanterie (Fußsoldaten, motorisierte Infanterie oder Sprunginfanterie) gedacht.
Wichtige Einschränkungen:
- Einheitentypen: Einheiten mit der Spezialfähigkeit Mechanized (MEC) oder Truppen, die nicht die Bewegungstypen Fuß (f), Sprung (j) oder Motorisiert (m) nutzen, können diese Standardaktion nicht verwenden.
- Gelände: Ihr könnt euch nicht auf Straßen, gepflasterten Flächen, in Gebäuden oder im Wasser eingraben.
Der Prozess: „Digging In“
Das Eingraben ist eine bewusste Entscheidung, die den Einsatz eurer Truppen für eine Runde bindet.
- Deklaration: Ihr müsst zu Beginn eurer Bewegungsphase ankündigen, dass die Infanterieeinheit sich eingräbt.
- Kosten: In diesem Zug dürfen die Soldaten sich weder bewegen noch angreifen oder andere Aktionen ausführen.
- Abschluss: Es ist kein Würfelwurf erforderlich; der Prozess gilt in der Endphase desselben Zuges als abgeschlossen.
- Markierung: Sobald die Einheit eingegraben ist, wird ein 2-Zoll-Marker (zentriert auf der Position) auf dem Spielfeld platziert. Dieser Marker symbolisiert die befestigte Stellungen.
Spezialisten am Werk: Befestigte Stellungen (TRN)
Wenn eure Force über Einheiten mit der Spezialfähigkeit Trenchworks/Fieldworks Engineers (TRN) verfügt, wird es erst richtig interessant. Diese Pioniere können befestigte Stellungen errichten, die über das einfache Eingraben hinausgehen.
- Der Bau: Die Pionier-Einheit muss einen vollen Spielzug lang stationär bleiben und darf keine Angriffe ausführen, als Spotter fungieren oder andere Aktionen unternehmen. Während dieser Zeit kann sie als Standstill-Ziel (+0 TMM) leicht getroffen werden.
- Der Marker: In der Endphase des folgenden Zuges wird eine 2-Zoll-Schablone platziert, die den Bereich als befestigt markiert.
- Vielseitigkeit: Im Gegensatz zum einfachen Eingraben können befestigte Stellungen in jedem Gelände außer Gebäuden oder Wasser errichtet werden.
Die massiven Vorteile der Deckung
Sobald eine Stellung (egal ob durch „Digging In“ oder Pioniere) existiert, bietet sie enorme Boni:
- Verteidigungsbonus: Alle Angriffe gegen Infanterie in einer solchen Position erhalten einen +2 Modifikator auf die Zielzahl (TN).
- Hull-Down-Synergie: Das ist der Clou für eure Fahrzeuge und ProtoMechs! Diese können die befestigten Stellungen nutzen, um automatisch eine Hull-Down-Position einzunehmen, ohne den sonst fälligen Erfolgswurf von 7+ ablegen zu müssen.
- Dauerhaftigkeit: Wenn eine Einheit die Stellung verlässt, bleibt der Bonus für jede andere Infanterieeinheit bestehen, die später diese Schablone besetzt.
- Der Preis: Einheiten in diesen Stellungen haben immer einen Zielbewegungs-Modifikator (TMM) von +0.
Die Schwachstellen: Was ihr beachten müsst
Trotz des Schutzes seid ihr nicht unverwundbar. Es gibt Waffen, die den +2 Deckungsbonus einfach ignorieren:
- Hitze-Angriffe (HT).
- Inferno-Munition.
- Flächenwaffen (Area Effect/AoE).
Mein taktischer Pionier-Tipp
Nutzt eure Trenchworks-Ingenieure, um strategische Punkte bereits früh im Spiel vorzubereiten. Eine befestigte Stellung, in der ein schwerer Panzer automatisch „Hull Down“ geht, während Infanterie mit +2 Schutz daneben hockt, ist ein Albtraum für jeden Angreifer!
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